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Weinanbau

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WEINLANDSCHAFT

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"Der Wein im Hohenlohischen", schrieb Carlheinz Gräter in seinem in den
70er Jahren erschienen Hohenloher Weinbrevier, "ist ein guter Dolmetscher der Landschaft, ihres Klimas und ihres Gesteins, ihrer Nahrhaftigkeit und ihres Temperaments".

Die Anbaufläche des Hohenloher Weines beträgt ca. 730 ha, das sind ca. 1 % der Fläche des Hohenlohekreises. Der Boden, auf dem der Wein angebaut wird, ist sehr unterschiedlich und bestimmt den Geschmack und die Qualität:

Anbau auf Muschelkalk
(an den Steilhängen von Jagst und Kocher):
Steinhaltiger, wasserdurchlässiger, sehr mineralhaltiger und ausgesprochen hitziger Boden. Niedrige Erträge werden durch überwiegend gute Qualitäten kompensiert. Spitzenqualitäten sind hier erzielbar.

Anbau auf Keuper
(rund um Öhringen):
Schwerer und tiefgründiger Boden, der die Reben optimal versorgt. Teilweise weisen die Oberflächen des Keuper einen hohen Kiesanteil auf. Diese Zusammensetzung begünstigt die Bodenwärme und den Gehalt des Weines. Auf dem in Einzellagen anzutreffenden Gipskeuper reifen besonders vollmundige Weine.

Charakteristik der Weine
Weine aus dem Jagsttal gelten als herzhaft und gediegen, vollmundig und saftig sind die Weine aus dem Kochertal, spritzig und gehaltvoll sind die Weine rund um Öhringen und Obersulm.



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Folgende Weine werden in Hohenlohe angebaut:

Weißweine:
Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner, Kerner, Traminer

Rotweine:
Trollinger, Schwarzriesling, Lemberger, Spätburgunder