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Fernwanderwege

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Zahlreiche Fernwanderwege des Schwäbischen Albvereines führen durch Hohenlohe. Eine kleine Auswahl finden Sie nachfolgend.

Informationen zu den einzelnen Wegen erhalten Sie auch beim

Schwäbischer Albverein
Hauptgeschäftsstelle
Hospitalstr. 21 b
70174 Stuttgart
Tel. 0711 225250
info@schwaebischer-albverein.de
www.schwaebischer-albverein.de

 



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Limes-Wanderweg (HW 6)

Der Limes-Wanderweg führt von Miltenberg am Main über Lorch bis Wilburgstetten bei Dinkelsbühl. An der etwa 1850 Jahre alten ehemaligen römischen Grenzbefestigung sind noch zahlreiche Reste und Spuren zu sehen: Wall und Graben, Wachtürme, Kastelle und andere Bauten. Zudem geben etliche Museen und Rekonstruktionen eine gute Anschauung vom damaligen Leben am und hinter dem Limes.

Für den gesamten Wegverlauf von Miltenberg bis Wilburgstetten hat das Landesvermessungsamt Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Deutschen Limeskommission und dem Verein Deutsche Limesstraße eine Sonderkarte im Maßstab 1:50000 herausgegeben. Der Wegverlauf wird auf 7 Einzelkarten dargestellt, die so ausgewählt wurden, dass sie ziemlich genau nach Norden ausgerichtet sind und außerdem der Limes etwa in der Mitte des Kartenausschnittes zu liegen kommt. Dadurch wird auch die Landschaft links und rechts des Limes in das Kartenbild mit einbezogen. Außer dem Limesweg werden auf der Karte auch der Limes-Radweg und die Limes-Straße dargestellt. Der Wanderer kann mit diesen Einzelkärtchen sicher den gesamten Limesweg durchwandern.

 




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Frankenweg (HW 8)

Der Frankenweg führt von Pforzheim nach Rothenburg o.T. Der Weg erschließt liebliche Landschaften mit Laubwäldern und Weinbergen an den Hängen, mit alten Klöstern, Burgen, Schlössern und Städtchen. Die fruchtbare Hohenloher Ebene, die mit ihren wogenden Kornfeldern jahrhundertelang die Menschen beeindruckte, entlockt kaum mehr einen Bewunderungsruf. Dafür überraschen die zahlreichen alten und historischen Stätten. Die Steilstufe der Keuperwälder wird zuerst hinauf auf Strom- und Heuchelberg erklommen und dann von Heilbronn aus nochmals hoch hinauf zu den Löwensteiner Bergen. Immer wieder überraschen die weiten Ausblicke hinaus auf die Gäu-Ebenen. Die Flußtäler von Kocher, Jagst und Tauber werden gequert, wobei bei manchen Wanderern der Wunsch entsteht, diese lieblichen Täler besser kennen zu lernen. Als Ziel und Krone unserer Wanderung erreicht der Wanderer die Perle der mittelalterlichen Städte - Rothenburg ob der Tauber.

Gesamte Tour inkl. GPS-Daten, Etappen, Gastgeber und weitere Tipps




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Georg-Fahrbach-Weg

Der Georg-Fahrbach-Weg beginnt in Ingelfingen-Criesbach und führt über 100 km schönste Landschaft nach Stuttgart-Uhlbach. Abwechslungsreiche Wanderwege führen den Wanderer von Hohenlohe durch den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald nach zur Landeshauptstadt Stuttgart. In rund 6 Tagen erlebt der Wanderer die zauberhafte Natur mit allen Sehenswürdigkeiten auf der Strecke.

Der Wanderweg wurde nach dem am 6.4.1903 in Criesbach im Hohenlohekreis geborenen Georg Fahrbach benannt. Georg Fahrbach war schon seit 1928 im Schwäbischen Albverein aktiv und wurde 1939 Vereinsvorsitzender des Schwäbischen Albvereins, mit Sitz in Stuttgart. Bis zu seinem Tode 1976 setze er sich rührig für Wanderfreunde und deren Belange ein. Zu seinem Gedenken wurde im April 1977 der von seinen Wanderfreunden ausgearbeitete "Georg-Fahrbach-Wanderweg" eingeweiht, der von seinem Geburtsort in Hohenlohe nach Stuttgart führt. Er verbindet die beiden unterschiedlichen Weinorte auf schöne Weise.

Wir möchten Ihnen einen kleinen Überblick über den Tourenverlauf geben. Gerne sind wir Ihnen bei der Ausarbeitung Ihrer Wandertour sowie Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten behilflich. 

  • Der 1. Tag führt beispielsweise von Criesbach nach Öhringen über den Höhenrücken 'Criesbacher Sattel' über Kupfer, Sall und Hirschbachtal in die Große Kreisstadt Öhringen (ca. 23,5 Kilometer)
  • 2. Tag: Von Öhringen, der ehemals römischen Stadt wandern wir durch Pfedelbach nach dem schon im Landkreis Heilbronn liegenden Ort Wüstenrot durch den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald (ca. 19 Kilometer).
  • 3. Tag: Von Wüstenrot aus nach Sulzbach an der Murr: Eine Tour mit einigen Anstiegen, die aber der fantastische Ausblick belohnen wird (ca. 18 Kilometer)
  • 4. Tag: Von Sulzbach an der Murr nach Bürg (ca. 25 Kilometer)
  • 5. Tag: Von Bürg nach Endersbach (ca. 18 Kilometer) 6. Tag: Von Endersbach nach Stuttgart-Uhlbach (ca. 12 Kilometer)

 

Gesamte Tour inkl. GPS-Daten, Etappen, Gastgeber und weitere Tipps




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Württemberger Weinwanderweg 

Der Württemberger Wein-Wanderweg führt vorzugsweise durch Weinbaugebiete, die - weil in hügeliger Landschaft gelegen - immer auch ein abwechslungsreiches und meist aussichtsreiches Landschaftsbild bieten. Dazu kommen gemütliche Weingärtnerdörfer und zahlreiche kleine, früher durch den Weinbau reich gewordene Städte mit malerischem Stadtbild. Die zwei Großstädte Heilbronn und Stuttgart zählen zu den größten Weinbaugemeinden des Landes oder sogar Deutschlands. Nachteilig ist, dass in den Weinbergen fast alle Wege geteert sind. Dafür verläuft der Weg in den Tälern auf Wegen ohne Hartbelag. Das Weinbaugebiet Stromberg-Heuchelberg wird auf einer großen Schleife nach Westen erschlossen; bei knapper Zeit kann darauf verzichtet werden.

Der Weg beginnt in Aub (Bayerisch Franken), führt im lieblichen Taubertal in das ehemalige Residenzstädtchen Weikersheim mit großartigem Renaissance Schloß und einem der schönsten Barockgärten Deutschlands. Es folgen Krautheim mit seiner spätromanischen Burgruine, Ingelfingen und Neuenstein (beides hohenlohische Residenzstädtchen), letzteres wieder mit einem beachtlichen Renaissanceschloß. Es folgen Öhringen, Löwenstein und das Weinsberger und Heilbronner Weinbaugebiet. Ab Talheim beginnt die große Schleife ins Zabergäu mit Stromberg und Heuchelberg, mit Haberschlacht und Brackenheim. Über Vaihingen, Bietigheim und Besigheim wird die Hauptroute beim Wunnenstein wieder erreicht. Burg und Schloß Liebenstein liegen am Weg. In Steinheim an der Murr lohnt sich ein Besuch des Urmenschenmuseums; in Marbach kann das Schiller-Nationalmuseum besucht werden. Im unteren Remstal werden die Weinorte Grunbach, Beutelsbach und Strümpfelbach angewandert. Auf den Höhen direkt vor Stuttgart kann die Grabkapelle des Württembergischen Königs Wilhelm I., seiner Frau Königin Katherina und seiner Tochter Marie besucht werden. In Stuttgart Uhlbach wird ein Stuttgarter Vorort, der bei aller Zeitgemäßheit doch ein typisches Weingärtnerdorf geblieben ist, erreicht. Durch Weinberge geht es in die ehemalige Freie Reichsstadt Esslingen, mit ihren Kirchen, der Burg und der malerischen Altstadt.

 

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