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Von den Ganerben nach Schloss Stetten

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Kocherstetten, Bild: Touristikgemeinschaft Hohenlohe
Kocherstetten, Bild: Touristikgemeinschaft Hohenlohe.

Mit Hedda von Hohenlohe


 Beschilderung
Beschilderung.

Infos
START: Parkplatz Wertwiesen am Kocher in Künzelsau
KARTE: L 6724, Künzelsau oder Freizeitkarte F515
WANDERSTRECKE: 21 km, Wanderzeit 5 Stunden
EINKEHR: Gastronomie, Hotels und Cafés in Künzelsau, Gaststätten in Morsbach und Kocherstetten
BESONDERHEITEN: Museum Hirschwirtscheuer in Künzelsau, Mustang-Museum, Galerie am Kocher des Hohenloher Kunstvereins, Schloß Stetten, Kultur- und Landschaftslehrpfad Kocherstetten, Künzelsauer Burgfestspiele Schloß Stetten, "Theater im Fluss" im Sommer im Freibad.
ANSCHLUSSWANDERUNGEN: über Etzlinsweiler an die Tour 14 und über den HW 8 von Schloß Stetten nach Langenburg zur Tour 19, Hermann-Lenz-Weg von Künzelsau nach Langenburg

Interaktive Karte mit Höhenprofil und GPS-Download


Hedda von Hohenlohe, die vor rund 200 Jahren mit ihrer Familie auf einem Hof in der Umgebung gelebt haben könnte, begleitet uns auf unserer Wanderung von Künzelsau entlang des Kochers. Die alten, prächtigen Trauerweiden am Kocherufer, in der neu gestalteten Parklandschaft, prägen hier die „Stadt am Fluss“.

Der südexponierte Hang zwischen Künzelsau, Morsbach und Kocherstetten liegt innerhalb des Landschaftspflegeprojektes „Trockenhänge im Kocher- und Jagsttal“. Sinn des Projektes ist die Offenhaltung der Kulturlandschaft, aber auch der Erhalt des Artenreichtums in unserer vielfältigen Kulturlandschaft.

Die einheimischen Bürgerinnen und Bürger profitieren genauso wie der Wanderer von diesem naturnahen Projekt, bietet diese Landschaft doch eine wunderbare Kulisse für Spaziergänge und Wanderungen.

Über Mäusdorf führt uns Hedda nach Schloß Stetten. Die Stauferburg, erweitert um den Altersruhesitz Residenz Schloss Stetten, steht hoch über dem Kochertal. Auf dem Weg nach Kocherstetten gelangen wir auf den Natur- und Kulturlehrpfad Kocherstetten. Hier ist die Heimat von Hedda von Hohenlohe, hier erläutert sie den Wanderern und Besuchern des Lehrpfades auf 11 Schautafeln anhand von Bildern, Anekdoten und Geschichten die Entstehung und Entwicklung der Kulturlandschaft im Kocher- und Jagsttal.

Eine spannende Entdeckungsreise, die einen Eindruck vom Leben und von der Arbeit in Hohenlohe, von der Frühzeit bis heute, vermittelt, kann beginnen! Lassen Sie sich Zeit, genießen Sie die herrlichen Ausblicke aufs Kochertal und auf Kocherstetten. Am Gegenhang führt uns Hedda auf dem Hauptwanderweg 8 zurück nach Künzelsau.

Schloß Stetten: Burg Stetten, kaum baulich verändert, und da die Anlage nie zerstört wurde, bietet sie dem Betrachter noch das Aussehen einer hochmittelalterlichen Burganlage. Nicht umsonst gilt Stetten als eine der am besten erhaltenen staufischen Burganlagen.


 Schloss Stetten, Bild: Touristikgemeinschaft Hohenlohe
Schloss Stetten, Bild: Touristikgemeinschaft Hohenlohe.

Wegbeschreibung

Vom Wertwiesen-Parkplatz am Kocher in Künzelsau gehen wir am Kocherufer den Kocher aufwärts Richtung Fluss-Freibad, überqueren davor den Kocher.

Auf dem Kochertalradweg wandern wir in der Talaue bis Morsbach. Kurz nach der Kocherbrücke gehts auf der Gemeindeverbindungsstraße den Hang hinauf durch das Baugebiet. Am Ende der Bebauung biegen wir scharf rechts in den Mittelhangweg ein, folgen diesem unterhalb der Waldgrenze, einige Klingen querend, bis zu einem Steiglein das steil nach rechts den Hang hinaufführt. An der Hangoberkante wenden wir uns auf dem Asphaltweg nach rechts Richtung Kügelhof. Wir wandern ein kurzes Stück zum Ortsausgang, dann biegen wir rechts ab Richtung Mäusdorf. In Mäusdorf gehen wir rechts ab Richtung Kocherstetten bis zur scharfen Rechtskurve, in der wir die Straße geradeaus verlassen.

Wir folgen dem Weg bis zur Straße nach Schloß Stetten. Das Schloss, eine Burganlage aus der Stauferzeit, wurde durch Bauten der Renaissance und des Barock erweitert. Sehenswert ist die Burgkapelle, die auf einem ehemaligen Wehrturm errichtet wurde. Die alljährlichen Burgfestspiele finden im Burggraben statt. Die fantastische Aussicht auf das Kochertal, auf die gegenüberliegende Hohenloher Ebene und auf die Waldenburger Berge sollten wir genießen, bevor es auf dem HW 8 (roter Strich auf weißem Grund), an den Abstieg nach Kocherstetten geht.

Ein kurzer Abstecher zum Natur- und Kulturlehrpfad (Rundwanderweg mit elf Info-Tafeln) lohnt sich! In Kocherstetten überqueren wir den Kocher, steigen den Wald hinauf zur Hasenhöhe, weiter auf dem HW 8 unterhalb des Wartberg (Grillstelle) vorbei erreichen wir Künzelsau und gehen durch die Hauptstraße, vorbei am alten Rathaus (prächtiges Fachwerkhaus) zum Parkplatz am Kocherufer.

Ab hier bietet sich noch ein kurzer Besuch der „Hirschwirtscheuer“ und der Galerie am Kocher des Hohenloher Kunstvereins an! Beide zeigen wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst.