Limes in Forchtenberg – Sindringen

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 Forchtenberg-Sindringen, Foto: Stadt Forchtenberg
Forchtenberg-Sindringen, Foto: Stadt Forchtenberg.

Sindringen

Am Forchtenberger Stadtteil Sindringen vorbei, zogen ca. 150 n. Chr. die Römer den Limes-Grenzwall, der vom Jagsttal kommend nach Öhringen führt. Der Ort war eine Art Kleinkastell. Ein Modell findet sich bei der Evangelischen Kirche.

Die Spuren des Limes erkennt man in einer von den Römern erbauten Furt am Kocher und an Funden in den Wäldern. Die restaurierten Turmfundamente eines römischen Wachpostens sind oberhalb der Einmündung der Salltalstraße in die Kochertalstraße zu sehen. Flurnamen wie Pfahläcker halten die Erinnerung an den Grenzwall und die Zeit der römischen Besatzung lebendig.

Sindringen wurde erstmals im Jahre 1037 im Öhringer Stiftungsbrief urkundlich erwähnt. Bischof Gebhard
von Würzburg verwandelte die Pfarrkirche zu Öhringen in ein Chorherrenstift und stattete es mit vielen Gütern
aus. Darunter befanden sich auch Weinberge und Äcker in Sindringen. Vermutlich ist der Forchtenberger Stadtteil
jedoch einiges älter. Funde bezeugen, dass schon lange vor Beginn der Zeitrechnung Menschen in unserer Gegend
gelebt haben.

Römische Sehenswürdigkeiten:

  • Rekonstruktion eines Wachturms bei Forchtenberg-Sindringen; Koordinaten 49°16‘06.3“N
    9°30‘09.6“E
  • Modell eines Kleinkastells bei der Ev. Kirche

Informationen:
Stadtverwaltung Forchtenberg
Hauptstraße 14
74670 Forchtenberg
Telefon 07947 91110
stadt@forchtenberg.de
www.forchtenberg.de



 Nachbildung eines Kleinkastells, Foto: Barbara Wagner
Nachbildung eines Kleinkastells, Foto: Barbara Wagner
 Rekonstruktion eines Wachturms, Foto: Stadt Forchtenberg
Rekonstruktion eines Wachturms, Foto: Stadt Forchtenberg
 Sindringer Töpferpfad, Foto: Andi Schmid
Sindringer Töpferpfad, Foto: Andi Schmid