Radparadies Hohenlohe: Kocher-Jagst Radweg

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 Radfahrer auf dem Kocher-Jagst-Radweg in Mulfingen-Eberbach; Jan Burgermeister
Radfahrer auf dem Kocher-Jagst-Radweg in Mulfingen-Eberbach; Jan Burgermeister.

Der Kocher-Jagst-Radweg zählt zu den beliebtesten Radrouten in Deutschland. Es geht den einen Fluss hinunter und den Zwillingsfluss wieder hinauf. Der Rundkurs mit 332 Kilometern, größtenteils mit wenigen Steigungen, und überwiegend abseits der Straßen führt durch eine wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft, das ist einmalig. Die Qualitätsroute ist mit 4 Sternen vom ADFC ausgezeichnet.

Nur wenige Kilometer voneinander entfernt entspringen der Kocher und die Jagst dicht beieinander in der Nähe von Aalen im Ostalbkreis und münden fast nebeneinander bei Bad Friedrichshall in den Neckar. Der Radweg durch Hohenlohe führt im mittleren Kocher- und Jagsttal mit ganz sanften Steigungen durch die liebliche Landschaft. Dieser Teil der Rundtour ist für jeden geeignet. Die Zwei-Flüsse-Radtour ermöglicht durch insgesamt 13 Querwege zwischen Kocher- und Jagst auch Kurztouren und die Verbindung zum Radweg „Liebliches Taubertal“.

Den Verlauf, die Querradwege, Sehenswürdigkeiten, Gastgeber und Radservice unter www.kocher-jagst.de

Gesamtstrecke: 332 km
Schwierigkeit: mittel
Start und Ende: Individueller Beginn an jedem Ort an der Tour
 Routenverlauf, Etappen und Querradwege: www.kocher-jagst.de

 

Etappenvorschläge. Der Radweg kann an allen Orte begonnen und beendet werden!



Diese Städte und Gemeinden liegen im Hohenlohekreis am Radweg:

Kocher:

 



 Quelle: Arbeitsgemeinschaft Kocher-Jagst-Radweg
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Kocher-Jagst-Radweg.

Abstecher in unberührte Natur Kocher-Jagst-Radweg: Auch die Seitentäler der Zwillingsflüsse haben ihren Reiz

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(djd). Der Kocher-Jagst-Radweg von Aalen durch Hohenlohe und Schwäbisch Hall bis Bad Friedrichshall ist eine 4-Sterne-Qualitätsradroute, die Radlern außergewöhnliche Natur- und Kulturerlebnisse beschert. Auch die Seitentäler von Kocher und Jagst haben ihren besonderen Reiz. Sie sind Oasen der Ruhe in noch weitgehend unberührten Naturlandschaften. Ob das idyllische Bühlertal, das als eines der schönsten und ursprünglichsten Täler im Norden Baden-Württembergs gilt, das Schefflenz- und Seckachtal oder das romantische Schlierbachtal bei Niederalfingen: Sie alle laden zu kurzweiligen Radausflügen ein. Reizvoll ist auch eine Entdeckungstour durch das schöne Kupfertal, das als Geheimtipp gilt. Informationen sowie Tourentipps gibt es unter www.kocher-jagst.de.

(djd). 332 Kilometer Fahrradspaß entlang von Weinhängen, Wiesen und Wäldern, zu schmucken Fachwerkdörfern und sehenswerten Städten: Der Kocher-Jagst-Radweg von Aalen durch Hohenlohe und Schwäbisch Hall bis Bad Friedrichshall ist eine 4-Sterne-Qualitätsradroute, die Radlern außergewöhnliche Natur- und Kulturerlebnisse beschert. In den größeren und kleinen Seitentälern des bekannten Klassikers sind allerdings noch zahlreiche weitere Radausflüge möglich. Viele Tourentipps gibt es unter www.kocher-jagst.de.

Idyllisches Bühlertal. Einen Ausflug wert ist etwa das idyllische Bühlertal, das als eines der schönsten und ursprünglichsten Täler im Norden Baden-Württembergs gilt. Da es am Kocher-Jagst-Radweg beginnt und endet, lässt sich problemlos eine Rundtour planen. Die BühlerTour und die LimpurgTour etwa führen Ausflügler in die eindrucksvolle mittelalterliche Altstadt von Vellberg, nach Bühlertann, das mit sehenswerten Kirchen und Kapellen imponiert, oder auch in die ehemalige Reichsstadt Schwäbisch Hall sowie Gaildorf mit seinem schönen Schloss. Die "Drei Bäche Tour" wiederum ist eine kurzweilige Flussradweg-Rundfahrt durch das Heilbronner Land entlang von Seckach, Schefflenz und Jagst. Auf der Ausfahrt gelangen Naturliebhaber von der schmucken Fachwerkstadt Möckmühl durch das Seckachtal nach Roigheim und zum Naturschutzgebiet auf dem Essigberg. Hier heißt es: Absteigen vom Rad. Denn auf dem Lehrpfad kann man prächtige Wildorchideen betrachten und an den Trockenmauern Feuersalamander oder Blindschleichen entdecken. Anschließend geht es weiter durch das Schefflenztal in das Fachwerkstädtchen Neudenau - das wundervolle Fachwerkensemble am Marktplatz ist ein tolles Fotomotiv - zurück nach Möckmühl.

Skulpturenweg und Mittelalterstädtchen . Oder wie wäre es mit einer Radtour ins romantische Schlierbachtal? Die ritterliche Burg Niederalfingen wartet darauf, erobert zu werden. Kunstliebhabern sei zudem der Skulpturenweg empfohlen. Auf der rund 9 Kilometer langen, landschaftlich reizvollen Strecke nach Neuler hat eine Holzbildhauergruppe 83 Skulpturen aufgestellt. Wieder zurück in Niederalfingen lockt an warmen Tagen eine erfrischende Abkühlung im Naturerlebnisbad.

Zu den schönen Seitentälern, die zu Entdeckungstouren einladen, gehört auch das idyllische Kupfertal, das als Geheimtipp gilt. Dieses lernen Radwanderer zum Beispiel auf der 35 Kilometer langen Künstler- und Bauern-Tour kennen. Dabei geht es durch die herrliche Landschaft an Kocher, Sall und Kupfer hinein in die beiden pittoresken Mittelalterstädtchen Forchtenberg und Sindringen - mit schönen Fachwerkhäusern und winkeligen Gassen, die zum Spaziergang und Einkehren einladen.