SÜSSES HOHENLOHE

.
 Horaffen
Horaffen.

 

HONIG

Artenvielfalt, Kulturlandschaft und letztlich auch unser Speisezettel wären um einiges ärmer ohne die Honigbiene. Sie ist das wichtigste Bestäubungsinsekt unserer Kulturpflanzen. Neben der Landwirtschaft sind auch viele Natur und Wildpflanzen auf die Bestäubung durch Honigbienen angewiesen. In den Streuobstwiesen und Wäldern Hohenlohes finden Bienen reiche Nahrung. Imker bereiten daraus eine große Vielfalt an Honigsorten. Jede spiegelt Jahrgang und Herkunft wieder.

Adressen von Imkern (Auswahl):

  • Imker Rainer Herrmann
    Honig aus dem Naturschutzgebiet Mittleres Jagsttal
    Ahornstraße 3, 74592 Kirchberg/Jagst
    Telefon +49 7954 322 http://www.heimathonig.de/imker/rainer-herrmann
  • Imkerei Eckert Hermann Eckert, Obersteinbacher Straße 2, 74613 Öhringen-Michelbach,
    Telefon +49 7941 8532
  • Birgit und Friedrich Kümmerer, Schwanenstraße 36, 74523 Schwäbisch Hall,
    Telefon +49 791 3179
  • Martin Rößner, Wolfsgasse 18, 74589 Satteldorf,
    Telefon +49 7951 7725
  • Willi Schmitt, Glaswiesenstraße 44, 74677 Dörzbach,
    Telefon +49 7937 5740
  • Besuchertipp: Bienen-Informationszentrum www.kressberg.de/home/tourismus/bienen-zentrum

 

GEBACKENE HEIMAT

Langenburger Wibele
Bereits 1763 liebte Prinz Karl zu Hohenlohe-Langenburg das Minigebäck. 250 Jahre später trat Prinz Charles mit Wibele im Gepäck die Heimreise an. Der Teig aus Mehl, Puderzucker, Eiweiß und Vanillezucker wird in eine 22 Milimeter lange Tropfenform gegossen. Weil das Geduld erfordert, hieß das Gebäck im 18. Jahrhundert „Geduldszeltlich“. Später wurde es nach seinem Erfinder Jakob Christian Wibel benannt. Mittlerweile werden die Wibele unverändert in 8. Generation in der Hofkonditorei G.F. Bauer hergestellt.

Café Bauer, Hauptstraße 28, 74595 Langenburg
Telefon +49 7905 363 www.echte-wibele.de

 

Crailsheimer Horaffen – Geschichte zum Reinbeißen
Ihre Form ähnelt einem wohlgeformten weiblichen Hinterteil. Bereits 1530 wurden sie in der Bäckerordnung der Stadt erwähnt. Die Legende dahinter: Um den Feinden nach dreimonatiger Belagerung der Stadt im 14. Jahrhundert die Aussichtslosigkeit ihres Tuns zu demonstrieren, buken die Bürger damals Horaffen und warfen sie über die Stadtmauer. Die Frau des Bürgermeisters setzte noch eins drauf und zeigte den Feinden zur Veranschaulichung ihres wohlgenährten Zustands ihren ausladenden nackten Po. So viel Fülle wirkte, die Belagerer zogen ab. Horaffen gibt es in Crailsheim in allen Bäckereien und Konditoreien. Ganzjährig gibt sie es bei der:

Bäckerei Schnotz, Marktplatz 2, 74564 Crailsheim, Telefon +49 7951 42543

 

Schneeballen – kugelig und süss
Das etwa 400 Jahre alte Mürbteiggebäck wird in Schmalz gebacken. Wegen der kugeligen Form und weil es mit Puderzucker bestäubt wurde, kam es zum Namen Schneeballen. Früher wurden sie zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten und Kirchweihen verzehrt. Heute gibt es sie in Bäckereien, Konditoreien und Cafés rund um Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl. Auch in Schwäbisch Hall lockt süßes Lokalkolorit zum Naschen: Comburg-Möndchen. Ein Makronengebäck mit Schokoladencreme und Zartbitterschokolade, und Haller Pflastersteine, Nougatpralinen mit Zartbitterüberzug.

Conditorei Café Hammel, Schulgasse 1, 74523 Schwäbisch Hall
Telefon +49 791 6327 http://www.cafe-hammel.de

 

Bad Mergentheimer Schäferschipple
Diese Art Biskuitgebäck, die aber doch kein Biskuit ist, hat Josef Ehrler im Jahre 1926 erfunden. Die Schäferschipple sollen an die Entdeckung der Heilquellen im Jahr 1826 durch den Schäfer Gehrig erinnern: Deshalb ähnelt ihre Form einer Schippe des Schäfers.

Café Ehrler, Mühlwehrstraße 24, 97980 Bad Mergentheim, Telefon +49 7931 8691