Die tierischen Stars der Region

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Botschafter der besonderen Art

Die „Stars der Region Hohenlohe“ scheuen nicht die Öffentlichkeit. Sie sind vielerorts in der gesamten Region anzutreffen:


Schwäbisch-Hällisches Landschwein

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 Schwäbisch-Hällisches Landschwein, Hohenlohe (BESH)

Die Hohenloher nennen es liebevoll Mohrenköpfle – wegen dem schwarzen Kopf und Hinterteil. Ende 1970 galt es als nahezu ausgestorben. Doch in den achtziger Jahren beginnt eine Gruppe Landwirte um Rudolf Bühler aus Wolpertshausen mit sieben reinrassigen Mutterschweinen und einem Eber eine neue Zucht. Die Mohrenköpfle überleben und gewinnen bei der Grünen Woche Berlin mehrmalig Bundessiege für die beste Fleischqualität. Aufgezogen und gemästet werden die robusten und  stressresistenten Schweine ganz wie früher: mit gesundem gentec-freiem Futter aus der Region, in Ställen mit Stroheinstreu und möglichst viel Auslauf. Feinschmecker rühmen ihr zartes, saftiges Fleisch mit der natürlichen Speckauflage und dem reinen Geschmack.
Infos: www.haellisch.de

Eichelmast-Schwein

Die alte, robuste und vitale Landrasse des Schwäbisch-Hällischen Landschweins ist für Freilandhaltung und Eichelmast besonders geeignet. Mit ihr belebt die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) die alte Tradition der Eichelmast wieder. Nur in den Herbstmonaten ist das Fleisch des Eichelmastschweins frisch in Fachmetzgereien und Feinkostgeschäften zu haben, weniger edle Teile werden zu Dosenwurst verarbeitet. Weitere Infos: www.haellisch.de.

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall,
Regionalmarkt Hohenlohe, Birkichstraße 10, 74549 Wolpertshausen,
Telefon +49 7904 9438010; www.regionalmarkt-hohenlohe.de

Limpurger Weideochsen

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 Limpurger Rinder, Hohenlohe

Das Limpurger Rind, älteste noch lebende Rinderrasse Württembergs, galt Anfang der 1980er-Jahre als nahezu ausgestorben. Nur 56 Tiere gab es, als 14 Landwirte 1986 einen Zuchtverein gründeten, um die Rasse zu erhalten. Heute gibt es im ursprünglichen Gebiet 90 Betriebe mit rund 500 Rindern. Weideochsen vom Limpurger Rind tragen eine „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g.U.) der EU. Dazu müssen sie im traditionellen Zuchtgebiet geboren, aufgezogen, geschlachtet und zerlegt werden. Für sie gelten strenge Vorschriften: Weidehaltung in der Vegetationsperiode, Laufstallhaltung mit Einstreu im Winter, Schlachtalter mindestens 30 bis 36 Monate, Futter (gentechnikfrei) nur aus dem Schutzgebiet, kurze Endmast mit Getreide zur Fettmarmorierung, Reifung am Knochen. Das Fleisch überzeugt durch Zartheit, Saftigkeit und Geschmack. Pioniere in der Verarbeitung sind Markus Reinauer und Hubert Retzbach vom Landgasthof Jagstmühle. Sie bringen im Jahr drei Weidochsen auf die Teller – von Kopf bis Schwanz, nicht nur die Edelteile.

Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V.
Eckartshäuser Straße 41, 74532 Ilshofen,
Telefon +49 7904 70073519 www.Limpurger-Rind.de




 


Boeuf de Hohenlohe

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Boeuf de Hohenlohe (Rind aus Hohenlohe) ist keine Rasse, sondern ein historischer Begriff für Mastvieh von den von Hohenloher Weiden Hohenlohe. Der Name entstand Ende des 18. Jahrhunderts, als die Tiere wegen des guten Fleisches bis nach Paris getrieben wurden. Bauern der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall erzeugen heute das berühmte Mastvieh nach historischem Vorbild. Lokale Rassen wie Limpurger und Fleckvieh werden mit Limousin zu Boeuf de Hohenlohe gekreuzt. Während der Aufzucht weiden die Jungrinder auf der Weide. Im Herbst kommen die Mastrinder in Ställe mit Stroheinstreu. Futter aus der Region – ohne Medikamente und Wachstumsförder – und die vorzügliches Fleisch.

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall
Regionalmarkt Hohenlohe, Birkichstraße 10, 74549 Wolpertshausen
Telefon 07904 9438010 www.regionalmarkt-hohenlohe.de

Hohenloher Weiderind

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Dieses Qualitäts-Siegel für Premiumrindfleisch bindet die Erzeuger an strenge Regeln: sechs Monate lang ausschließlich Muttermilch-Fütterung, dann ausschließlich pflanzliche Futtermittel; tabu sind genverändertes Kraftfutter, Wachstumsförderer und präventive Medikation; Weidehaltung in der Vegetationszeit.

Förderverein Hohenloher Weiderind, Karl Augustin Lacher,
Telefon 0791 9413772 www.hohenloher-weide-rind.de




 


Hohenloher Lamm

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 Hohenloher Schafe, Hohenlohe

Bereits im 15. Jahrhundert waren Schafe in Hohenlohe natürliche Landschaftspfleger. 300 Jahre später war der Handel mit ihnen eine der  Haupterwerbsquellen der Landwirte. An der Qualität hat sich bis heute nichts geändert. Denn alle großen Schafhalter der Erzeugergemeinschaft „Hohenloher Lamm“ betreiben Wanderschäferei: im Herbst rein in den Laufstall, im Frühjahr raus auf die Weide. Die Lämmer werden im eigenen Erzeugerschlachthof geschlachtet und verarbeitet. Das Fleisch ist mager und leicht marmoriert. Ob klassisch als Braten oder kurzgebraten – von Hohenloher Speisekarten ist es nicht mehr wegzudenken. 

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall
Regionalmarkt Hohenlohe, Birkichstraße 10, 74549 Wolpertshausen
Telefon 07904 9438010 www.regionalmarkt-hohenlohe.de

Schafhof Jauernik
Die 110 Ostfriesischen Milchschafe des Bioland-Betriebs beweiden Streuobstwiesen im Brettachtal rund um Weißlensburg. Jedes Frühjahr werden bis zu 180 Lämmer geboren. Etwa acht Wochen verbringen sie bei ihrer Mutter und kommen im März gemeinsam auf die Weide. Im Hofladen: Fleisch, Wurst, Geräuchertes, Käse, Woll- und Fellprodukte.
Am Steg 1, 74626 Bretzfeld-Weißlensburg
Telefon 07946 6226 www.schafhof-jauernik.de

Hohenloher Landgockel

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Aushängeschild ist der Landgockel. Nicht nur Sternköche setzen ihn mit dem legendären Bresse-Huhn gleich. Der Familienbetrieb Brunnenhof, der seit 1967 biodynamisch (Demeter) wirtschaftet, erzeugt aber auch Puten, Enten, Gänse, Rindfleisch, Wurst und Geräuchertes. Das Futter, die Umgebung, die Freilaufställe auf Streuobstwiesen sowie die Zeit, die man den Tieren lässt, wirken sich positiv auf den Geschmack aus. Eigene EU-zertifizierte Schlachterei.

Brunnenhof, Hohe Straße 25, 74653 Künzelsau-Mäusdorf
Telefon 07940 2270 www.gefluegelvombrunnenhof.de




 


Hohenloher Wild

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 Foto: Dt. Jagdverband, Marek

Wer wissen will, wer in seiner Nähe regionales Wild verkauft, wird auf der Vermarktungsplattform www.wild-auf-wild.de fündig. Mehr als 30 Wildlieferanten gibt es in der Genießerregion Hohenlohe. Tolle Rezepte, Küchentipps und eine informative Warenkunde runden das Infoangebot dieser Homepage ab.

Weitere Tipps und Einkaufsmöglichkeiten finden Sie auch in unseer Genießerregion Hohenlohe Broschüre

ZEBU-RIND – LOCKER VOM HÖCKER

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Ursprünglich leben Zebus (Buckelrinder) in Südostasien. Seit 1979 auch auf dem Birkenhof in Dörzbach und an den Hängen des Jagsttals. Ihre Delikatesse tragen sie im wahrsten Sinn des Wortes auf dem Buckel (tibetanisch zebu), der aus marmoriertem Muskelfleisch besteht. 200 Zwerg-Zebus leben auf dem Birkenhof. Das leicht verdauliche Fleisch ist fett- und cholesterinarm. Fleisch und Wurst im Hofladen.

Familie Wunderlich, Birkenhöfe 3, 74677 Dörzbach,
Telefon + 49 7937 604 www.zebusvombirkenhof.de




 


Vogelsberger Stutenmilch

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Der biologisch bewirtschaftete Familienbetrieb erzeugt von seinen 20 Haflingern Stutenmilch (frisch, getrocknet, tiefgefroren), Pflege- und Kosmetikprodukte; Hofladen, Online-Shop.

Hüttengasse 2, 74653 Künzelsau-Vogelsberg
Telefon 07905 1077 www.vogelsberger-stutenmilch.de 

Fisch - Fangfrisch

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Forellenhof Merz
Forellen, Saiblinge (fangfrisch: ganz, Filets); Hofladen.
Herbert Merz,Weinsbacher Straße 6
74613 Öhringen-Eckartsweiler, Telefon +49 7941 960282




 


Spanferkel aus Hohenlohe

Die im weltweit modernsten Ferkelschlachthof hergestellten Spanferkel-Spezialitäten der Firma Beck werden vom Hauptstandort Neu-Kupfer aus weltweit vertrieben. Hergestellt werden Frischfleisch, Wurst-, Schinkenprodukte und Grillspezialitäten. Diese gibt es auch in den Metzgerei-Filialen der Firma Beck in Schwäbisch Hall, Kupferzell und Waldenburg. Außerdem werden Ferkel-Herzklappen nach USA und England geliefert, wo sie für die medizinische Verwendung aufbereitet werden.

Flurweg 21, 74635 Kupferzell-Neu-Kupfer,
Telefon +49 7944 91310 www.spanferkel-beck.de

Unabhängige Erzeugergemeinschaft Hohenlohe-Franken (UEG)

Die UEG vermarktet für etwa 1200 Mitgliedsbetriebe Schweine, Ferkel, Sauen und Eber aus  konventioneller Mast; Lieferant der Marke Gutfleisch für Edeka Südwest in Baden-Württemberg. Gutfleisch stammt ausschließlich von in Deutschland geborenen, aufgezogenen, geschlachteten und zerlegten Tieren.

Kraußenklinge 1, 97996 Niederstetten,
Telefon +49 7932 92100 www.ueg-ferkel.de