Israelitischer Friedhof Crailsheim
Tauche ein in die Geschichte des Israelitischen Friedhofs, angelegt 1841 als letzte Ruhestätte der einst bedeutenden jüdischen Gemeinde. Erfahre mehr über die Geschichte der Bestattungen und die Erinnerung an die Opfer der NS-Verfolgung.
Der Israelitische Friedhof in Crailsheim wurde 1841 für die wachsende jüdische Gemeinde angelegt und ist heute der letzte authentische Ort jüdischer Kultur in der Stadt. 416 Menschen fanden hier ihre letzte Ruhe. Der Friedhof liegt am Südhang des Karlsbergs, weit außerhalb des damaligen Stadtgebiets, was sowohl der Haltung der Obrigkeit als auch der jüdischen Vorstellung von „Totenruhe“ entsprach. 1910 wurde der Friedhof erweitert, als der Platz knapp wurde.
1939 geschändet, fanden die letzten Bestattungen nach dem Zweiten Weltkrieg statt: 1961 Bernhard Stein, 1968 der KZ-Überlebende Moritz Eichberg. Zwei Gedenksteine erinnern an die jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkriegs und an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung.
Der Friedhof ist ein bedeutender Ort der Erinnerung und ein wichtiger Teil der jüdischen Geschichte Crailsheims. Erkunde diesen historischen Ort und tauche ein in die bewegte Geschichte der jüdischen Gemeinde.
Kontakt
Adresse
Israelitischer Friedhof
74564 Crailsheim