Kochertal

.

Der Kocher ist mit einer Länge von 168 Kilometern und zehn Zuflüssen der zweitgrößte Nebenfluss des Neckars. Er hieß bis ins 16. Jahrhundert Kochen. Die heutige Namensform besteht seit 1504 und ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs.

Der Fluss entspringt am Fuß der Schwäbischen Alb aus mehreren Karstquellen im Jura. An einer südlich von Oberkochen gelegenen Quelle entspringt der Schwarze Kocher, an einer anderen, wenig östlich von Unterkochen gelegenen Stelle, der Weiße Kocher. In Unterkochen fließen beide Zuläufe zusammen.

Vom Jura fließt er über Keuperbergland in sein Mäandertal im Muschelkalk. Auf langen Strecken begleitet ihn rechts ziemlich nahe die Jagst. Die Flusslandschaft ist geprägt von Wiesen und Wäldern, schmucken Städten und Dörfern.

Im mittleren Kochertal wächst an den südlichen Hängen der Hohenloher Wein. Besonders viele Weltmarktführer haben im Kochertal ihre Wurzeln in der elektrotechnischen Industrie, im metallverarbeitenden Gewerbe sowie in der Regelungs-, Mess- und Steuertechnik.

Auf seinem Verlauf vom Ursprung bis zur Mündung verläuft der mit vom ADFC mit 4 Sternen ausgezeichnete Kocher-Jagst-Radweg.

Städte und Gemeinden im Hohenlohekreis im Kochertal: